Die Qualitätskontrolle
Hygiene-Kontrollen
Nach einem genau definierten Plan werden während des Herstellungsprozesses
regelmässige Kontrollen zur Überwachung der bakteriologischen und physikalischen
Eigenschaften der Käse durchgeführt. Neben seiner Erfahrung erhält der Käser
damit zusätzliche Informationen zum Vergleich seiner Herstellung mit den
Zielvorgaben. Diese Massnahmen sind für ihn hilfreich, weil er für die
TÊTE DE MOINE-Herstellung naturbelassene (rohe) Milch und
keinen pasteurisierten Rohstoff einsetzt.
Taxation
Die Qualitätsprüfung des TÊTE DE MOINE erfolgt gemäss den im AOC-Pflichtenheft definierten Kriterien. Die
sogenannte «Taxation» wird monatlich im Keller der Käsereien oder in einem
zentralen Lager von drei Experten durchgeführt. Sie bewerten die Qualität
des Käses nach vier Kriterien. Das sind: Aussehen, Lochung, Teig (Farbe,
Schabfähigkeit) und natürlich Geruch und Geschmack. Für jedes Beurteilungskriterium
erhält der Käse eine Note von 1 bis 5 Punkten. Im Maximum können die
Taxationsexperten einem Käse 20 Punkte verteilen. Jedes Einzelkriterium muss
mit mindestens 4 Punkten bewertet werden.
Um den Namen TÊTE DE MOINE tragen zu dürfen, muss der Käse eine Gesamtnote von
mindestens 18 Punkten erreichen. Partien mit weniger als 18 Punkten
werden deklassiert und können nicht als TÊTE DE MOINE verkauft werden. Diese
Qualitätskontrolle bietet Gewähr, dass nur fehlerlose Laibe auf den Markt
gelangen.
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